ADIA Vogelfahrten in der Karibik: 02 In der Karibik

ADIA Vogelfahrten in der Karibik

Die Amsel, die Drossel und all die anderen Vögel befanden sich nach dem Blitz in der Karibik. Das wussten die Vögel zu der Zeit aber noch nicht. Sie ahnten es nur.

Die Vögel sahen sich um. Links sahen sie Wasser. Rechts sahen sie Wasser. Vor ihnen lag Wasser. Ein Blick zurück offenbarte den Vögel, dass auch dort Wasser war. Land war nicht in Sicht. Die Vögel wussten also nur eines: Sie waren auf dem Wasser.

Glücklicherweise sah die Amsel auf einem Monitor einen Satz: Für Fragen bitte auf Deck Fünf den blauen Knopf drücken. Die Vögel flogen auf das fünfte Deck. Dort sahen die Vögel den blauen Knopf. Amsel drückte den Knopf. Das Schiff sprach „was möchten Sie wissen“. Die Amsel antwortete fragend „wo sind wir?“ Das Schiff gab Antwort „wir sind in der Karibik!“

Nun wussten die Amsel, die Drossel und die anderen Vögel, dass sie in der Karibik waren. Nur eines wunderte die Vögel: Warum war hier nur Wasser in Sicht. Sprach der Wunschbrunnen nicht auch von Land. Wo war das Land?

Nun fragte die Drossel das Schiff. Sie drückte den blauen Knopf. Das Schiff fragte wieder „was möchten sie wissen?“ Die Drossel antwortete „wo ist das Land in der Karibik? Wir würden es gerne sehen!“

Das Schiff verstand die Frage. „Bitte entschuldigen Sie. Durch einen kleinen Navigationsfehler sind wir an Montego Bay vorbeigefahren. Nun sind wir einen knappen Tag von der nächsten Insel entfernt. Wenn sie möchten, können wir morgen die Stadt Samaná in der Dominikanischen Republik erreichen. Ein Zurück nach Montego Bay würde etwas länger dauern. “

Die Drossel wollte nicht zurück. Ohne die Amsel oder die anderen Vögel zu fragen, antwortete die Drossel „ja, bitte bringe uns nach Samaná. Sage uns auch, was wir bis dahin tun können!“

Das Schiff gab der Drossel und den anderen Vögeln den Hinweis, dass es auf dem Schiff verschiedene Restaurants gäbe. „Ihr könnt Euch in den Restaurants stärken. Aktuell ist das Restaurant Almhütte geöffnet. Dort gibt es die besten Regenwürmer aus den Bergen. Diese Regenwürmer müsst Ihr probieren!“

Die Drossel fand es spannend. In den Bergen war sie noch nicht. Bei ihr zu Hause gab es kleine Hügel, aber Hügel waren keine Berge. Ob die Regenwürmer aus den Bergen anders schmeckten? Das musste ausprobiert werden.

Es waren einige Vögel auf dem Schiff. Das Schiff war dementsprechend etwas größer. Auf den oberen Decks lagen die Restaurants. Auf Deck Zehn befand sich die Almhütte. Dorthin flogen die Vögel.

Im Restaurant Almhütte angekommen, nahmen die Vögel an Holztischen Platz. Auf den Holztischen fanden sie Regenwürmer. Die Amsel, die Drossel und die anderen Vögel ließen es sich schmecken. Die Regenwürmer schmeckten anders als die Regenwürmer von zu Hause. Das erschmeckten alle Vögel. Alle Vögel waren der Meinung, dass die Regenwürmer in der Almhütte saftiger waren. Es war also kein Wunder, dass die Vögel nicht nur einen Regenwurm verspeisten. Die Vögel pickten ordentlich zu.

Einige verspeiste Regenwürmer später waren die Vögel satt. Nun wollten sie sich erst einmal ausruhen. Die Vögel fragten sich, wo sie sich etwas ausruhen konnten. Die Vögel hatten keine Antwort. Sie wussten aber, wen sie fragen konnten. Die Amsel und die Drossel flogen zum blauen Knopf. Die beiden Vögel befragten das Schiff. Das Schiff gab ihnen den Tipp, ein Deck höher zu fliegen. Auf dem elften Deck gäbe es ein Pooldeck. Dort gäbe es ein paar Pools direkt an der frischen Luft. Wer nicht baden möchte, könnte sich auf den Sonnenliegen sonnen, die dort standen.

Die Amsel und die Drossel waren begeistert. Sie flogen zunächst auf Deck Zehn und gaben den anderen Vögeln Bescheid. Sogleich flogen die Vögel auf das elfte Deck.

Die Vögel erkannten das elfte Deck. Auf dem elften Deck waren sie gleich zu Beginn der Reise. Dort übersahen sie wohl die Pools und Sonnenliegen. Egal. Jetzt konnten die Pools und Sonnenliegen genutzt werden. Einige Vögel sonnten sich nur. Andere Vögel sonnten sich und flogen ab und zu in den Pool.

Mit der Zeit wurde es langsam dunkel. Die Nacht näherte sich. Die Nacht gab es auch in der Karibik. Es wurde langsam Zeit für das Bett. Doch zuvor musste es noch etwas zu essen geben. Die Vögel planten, wieder in die Almhütte zu fliegen, doch dort fanden sie nichts. Es gab keine Regenwürmer. Die Almhütte sah wie ausgestorben aus.

Die Vögel wunderten sich. Sie befragten wieder einmal das Schiff. Das Schiff sprach, dass es verschiedene Restaurants gebe. Jedes Restaurant hätte zu unterschiedlichen Zeiten offen. Aktuell wäre das Marktrestaurant auf Deck Neun offen. Dort würde es Obst aus den verschiedensten Ländern der Erde geben.

Die Vögel wollten sich sogleich auf den Flug machen. Doch die Amsel bremste die anderen Vögel. „Wartet einmal. Wir fragen sogleich das Schiff, wo wir schlafen können. Zudem sollten wir auch wissen, in welchem Restaurant wir morgen frühstücken können.“

Das Schiff antwortete. Übernachten sollten die Vögel auf den Decks Fünf bis Acht. Dort gäbe es genug Kabinen für die Vögel. Am nächsten Morgen könnten die Vögel im Gourmet-Restaurant Rossini speisen. Dort gäbe es die edelsten Haferflocken und Kleie.

Nachdem die Vögel ihre Antworten hatten, flogen sie in das Marktrestaurant. Dort ließen sie sich das Obst schmecken. Anschließend flogen die Vögel in ihre Kabinen. Dort machten sie sich bettfertig und gingen ins Bett. Wünschen wir den Vögeln eine gute Nacht.